Am 15. August wurde Korea befreit. Meine Familie, die über das ganze Land verstreut war, kam im Haus meines Vaters zusammen. Wir waren mehr als 20 Personen. Wir waren eine arme Familie und besaßen keinen Quadratmeter Land. Die Befreiung Koreas kam. Weder das Land noch die Regierung hatten ein festes Fundament. Während der japanischen Kolonialzeit gab es wenigstens Lebensmittelrationen. Nach der Befreiung gab es keine mehr. Wir besaßen kein Land und keine Häuser. Wir konnten uns nicht über die Befreiung freuen. Wir litten unter extremer Not und mussten mit einer einzigen Schüssel in der Hand betteln, um zu überleben. Ich war damals ein Grundschüler in der sechsten Klasse, kurz vor dem Abitur.
Damals kehrten nicht nur wir, sondern auch viele andere Menschen in ihre Heimatstädte zurück, aber alle hatten nichts zu essen. Dodong vor dem Bahnhof Seoul, der Jangchungdan-Park, der Jongno-Pagodenpark (Seoul Tapgol Park) usw. waren Treffpunkte für Bettler.
Wenn man damals in die Berge blickte, war der ganze Berg weiß von kahlen Bäumen, und wenn man auf die Felder blickte, sah man kaum einen Grashalm. Das lag daran, dass die Menschen die Rinde von den Bäumen schälten und Gras aßen, um zu überleben. Das Wasser im Graben vor dem Haus war wie Blut, das ständig aus dem mit Pinienrinde gewaschenen Wasser floss. So sah das Leben unseres Volkes unmittelbar nach der Befreiung aus. Nach der Grundschule mussten meine Brüder und ich bei anderen Leuten als Knechte arbeiten, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen.
Wer hat die Mühen und Leiden dokumentiert, die unser Volk unmittelbar nach der Befreiung unseres Landes auf sich nehmen musste, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen? Statt Freude über die Befreiung zu empfinden, waren die Menschen damals damit beschäftigt, durch Essen zu überleben. Heute sind wir eine Wirtschaftsmacht, aber damals lebten wir ohne Macht und unter der Einmischung fremder Mächte. Wir mussten Gras essen, um zu überleben. Es ging uns also schlechter als dem Vieh. Kennst du solche Armut? Ist das der Schmerz, den uns die Befreiung gebracht hat, Kummer und Hunger? Mittendrin die Spaltung der Ideologien und Denkweisen, die Teilung des Landes in einen Süden und einen Norden. Aber egal ob Kommunismus oder Demokratie, das Wichtigste war, zu essen und zu leben, um die hungrigen Mägen zu füllen, und nicht, sich auf die Ideologie zu konzentrieren. Was kann härter sein als eine solche Situation? Es war ein Schmerz wie der Tod. Dank des Blutes, des Schweißes, der Opfer und der Anstrengungen unserer Vorfahren ist unser Land heute ein fortschrittliches Land.
Auch wenn wir heute zu den wirtschaftlichen Großmächten gehören, dürfen wir die schwierige Zeit unmittelbar nach der Befreiung nicht vergessen, als es schwer war, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Lasst uns die kommenden Generationen informieren, damit sie sich an die schwierige Situation und die Umstände erinnern, mit denen unser Land unmittelbar nach der Befreiung am 15. August konfrontiert war. Und vergessen wir nie die harte Arbeit unserer Vorfahren, die für das Land und das Volk, das wir heute haben, hart gearbeitet haben. Und wir müssen ein neues, starkes Gefäß für morgen, für die kommenden Generationen werden.
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